Bad- und Strangsanierung hoch 3

Bad- und Strangsanierung hoch 3

EWG Hagen lässt in drei Hochhäusern insgesamt 78 Bäder plus Stränge von Blome sanieren

Projekt: Erneuerung von dreimal 26 Bädern inklusive Leitungsstränge in bewohntem Zustand

Zeitraum: Herbst 2013 und Mai 2014 sowie 2015 (letzter Bauabschnitt)

Auftraggeber: EWG Hagen eG

EWG Hagen eG wurde am 18. Dezember 1892 gegründet. Heute hat sie 2.881 Mitglieder sowie 15 Mitarbeiter in Voll-  und neun in Teilzeit. Sie verfügt über 362 Häuser mit 2.509 Wohnungen und 608 sonstigen Einheiten, Garagen und Stellplätze. Die Bilanzsumme betrug in 2013 ca. 45 Mio. Euro. Die Instandhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen im letzten Jahr beliefen sich auf 4,5 Mio. Euro.

Ausgangssituation:
Die Häuser und auch die Stränge stammen aus den 60er Jahren. Die Bäder selbst sind überwiegend um die 40 Jahre alt, einige auch neuer. Sie müssen dringend saniert werden. Einige Mieter haben inzwischen Bedarf an barrierefreien Bädern. Die Wohnungen lassen sich auch nicht mehr so gut vermieten.

Wunsch des Auftraggebers:

Die Stränge sollen erneuert und die Bäder barrierefrei gestaltet werden, so dass sie alle Altersgruppen ansprechen und die Wohnungen wieder besser vermietet werden können. Alle Modernisierungsarbeiten sollen im Bestand und in möglichst kurzer Zeit ausgeführt werden, um die Mieter so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Eine große logistische Herausforderung, da die Häuser jeweils 13 Stockwerke haben und nur ein Treppenhaus und ein Aufzug für Mieter, Monteure und Materialtransport zur Verfügung stehen.

Lösung:

Blome entwickelt ein spezielles Konzept für diese Sanierung, die erst durch das BadWand-System machbar wird. Um die Baustellenzeit so kurz wie möglich zu halten, werden je 13 Bäder gleichzeitig saniert. Zuerst die linke Seite des Hauses, dann die rechte. Um das logistische Nadelöhr in Form von nur einem Aufzug zu entschärfen, wird das Material für einen Teil der Bäder bereits vorab angeliefert und in leer stehenden Wohnungen untergebracht. Jedes Bad wird zudem von nur einem Monteur in nur fünf bis zehn Arbeitstagen modernisiert. So wird die Zahl der Handwerker, die gleichzeitig den Aufzug benutzen müssen, deutlich reduziert – insbesondere im Vergleich zu einer herkömmlichen Sanierung, bei der nicht nur ein, sondern fünf bis sieben verschiedene Handwerker pro Bad nötig gewesen wären. Möglich ist dies durch den hohen Grad der Vorfertigung der Blome-Bäder, die nur noch am Einbauort montiert werden müssen. Alle Badezimmer sind nun barrierefrei und haben ebenerdige Duschen und verbreiterte Türen, durch die auch ein Rollstuhl oder Rollator hindurch passt. Die Baustelle wird sogar zum Vorzeigeprojekt für andere Wohnungsunternehmen, die ebenfalls Bäder in großen Stückzahlen modernisieren wollen.

Nutzen für den Auftraggeber:

• Modernisierung aller 26 Bäder aus einer Hand und in einem Rutsch
• kurze Baustellenzeit von nur 5-10 Tagen pro Bad
• Gesamtdauer von nur 4 Wochen pro Haus
• Modernisierung im Bestand
• Festpreis und fester Termin
• barrierefreie Bäder, die für alle Zielgruppen attraktiv sind
• alle Wohnungen wieder vermietet
• zufriedenere Mieter

Fazit:.Die Resonanz der Mieter fiel sehr positiv aus. Aus anfänglichen Vorbehalten wurde bald Vorfreude. Viele fragen schon, wann sie denn endlich an der Reihe sind“, berichtet Dipl.-Ingenieur Martin Schulte von der EWG Hagen. „Zudem sind alle Wohnungen, die aus logistischen Gründen während der Baustellenphase leer standen, inzwischen wieder vermietet. Wir können Blome uneingeschränkt weiter empfehlen.“

Mehr Informationen:
Kundenstimme: Ingrid Wagner, Wilhelm Paar
Presse: Die Wohnungswirtschaft, 08/2014
Mieterstimmen: Das sagen die Mieter