54 Bäder auf einen Streich

54 Bäder auf einen Streich

WOGE Wohnungsgenossenschaft Kiel lässt 54 Bäder plus Stränge von Blome sanieren

Projekt: Sanierung von 54 Bädern plus Strängen für die WOGE Wohnungsgenossenschaft Kiel in einem neunstöckigen Hochhaus

Zeitraum: Juli bis November 2014

Auftraggeber:  WOGE Wohnungsgenossenschaft Kiel

Der 1926 gegründete Postbauverein Kiel eG wurde 1996 in die WOGE Wohnungs-Genossenschaft Kiel eG umbenannt. Sie bewirtschaftet heute in 12 Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein rund 2.300 Wohnungen. Rund 3.300 Mitglieder gehören der WOGE an. Sie hat 19 hauptamtliche Mitarbeiter und 34 nebenberuflich Beschäftigte. Die Instandhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen betrugen im Jahr 2014 9,2 Mio. Euro. Die Bilanz betrug 85,2 Mio. Euro. Die Fluktuationsquote lag bei 12,9% Weitere Infos unter www.woge-kiel.de.

Ausgangssituation:

Die Bäder sind 40 Jahre alt und die Rohrleitungen sind durch Ablagerungen stark im Querschnitt verengt. Dadurch gibt es in den obersten Etagen keinen ausreichenden Wasserdruck mehr. Bis auf eine sind alle Einheiten bewohnt, die Modernisierung muss also in bewohntem Zustand ausgeführt werden.

Wunsch des Auftraggebers:
Die Bäder sollen in möglichst kurzer Zeit modernisiert werden, um die Beeinträchtigung für die Mieter so gering wie möglich zu halten. Zudem sollen die Stränge erneuerte werden.

Lösung:

Alle Bäder werden nach dem bewährten Blome-System im Werk vorproduziert und mit allen notwendigen Materialien zum Einbauort geliefert. Das verkürzt nicht nur die Baustellenzeit, sondern verbessert auch die Qualität, da die Wände im Werk an einem Tisch sorgfältiger verfliest werden können als vor Ort. Das Material für jedes Bad wird in einen eigenen Container gepackt. Jedes Bad wird von je einem Monteur gebaut.
Um Staus im Treppenhaus und Aufzug vorzubeugen, wird bereits einige Tage vor Baubeginn mit der Anlieferung des Materials begonnen. Auf den geräumigen Fluren werden Arbeitsräume eingerichtet, die als Lagerraum dienen. Hier erledigen die Monteure auch die geräusch- und staubintensiven Arbeiten wie das Zurechtschneiden von Bauelementen, so dass die Wohnungen sauber bleiben.

In den ersten ein bis zwei Tagen wird das alte Bad entkernt. Um das Bad zu vergrößern, wird in acht Bädern die Wand zum Gäste-WC abgerissen. Der anfallende Schutt wird permanent abgetragen und entsorgt, um die Wege für die Mieter und Monteure frei zu halten. Das Blome-Bad kann zwar an vorhandene Leitungen angeschlossen werden, doch aufgrund der oben genannten Probleme ist es sinnvoller und auf lange Sicht wirtschaftlicher, sämtliche Zu- und Abflüsse im Haus zu erneuern. Zudem ermöglichte erst die Strangsanierung den Bau der barrierefreien Duschen. Über diese sind vor allem die vielen Mieter im fortgeschrittenen Alter sehr glücklich. Eine wasserdichte Bodenwanne in der Dusche verhindert zudem Wasserschäden.

Alle Strom- und Wasserleitungen werden an vorher festgelegten Stellen verlegt, so dass man später genau weiß, wo sie liegen. Sie sind über einen zentralen Anschlusspunkt in der Decke zugänglich. Durch die Verwendung von Trockenstrich konnte der schallentkoppelte Fußboden sofort verlegt werden. Alle Bäder sind pünktlich fertig.

Nutzen für den Auftraggeber:

• kurze Baustellenzeit
• zufriedene Mitglieder
• gute Qualität der Bäder
• Leitungen entsprechen der Trinkwasserverordnung
• Festpreis und fester Termin
• kein Leerstand / Mietausfall während der Modernisierung
• ein Großteil der Bäder hat jetzt barrierefreie Duschen, was vor allem den vielen älteren Mietern entgegenkommt

Fazit:
Stefan Rohr, technisches Bestandsmanagement WOGE Kiel: „Wir haben in den vergangenen Jahren viele Sanierungen mit einzelnen Gewerken durchführen lassen, wo ständig drei bis vier Handwerker in die Wohnung rein und wieder raus mussten. Diesen Nachteil gibt es bei Blome nicht mehr, weil das ganze Bad von Anfang bis zum Ende von nur einem Monteur gebaut wird. Den Monteuren merkt man an, dass sie geschult sind im Umgang mit den Mitgliedern. Sie sind immer hilfsbereit und freundlich.“

Sven Auen, Vorstand der WOGE Kiel: „Es gab keinerlei Beschwerden. Der Zeitplan ist sehr gut eingehalten worden und wir konnten sogar zwei Pausen machen, um zwischendrin wieder Ruhe in das Objekt zu bringen. Unsere Mieter sind zufrieden und wir sind es auch.“

Mehr Informationen:
Film: Projektfilm Kiel – Kronshagen
Newsletter: Blome News 3/2014
Presse: DW | Die Wohnungswirtschaft 8/2015
Presse:
Das Modernisierungs-Magazin, 11/2015