Die Zukunft der Sanierung von Gebäuden liegt in der seriellen Vorfertigung. Bewährte Konzepte aus der energetischen Sanierung werden nun auch im Innenraum erfolgreich eingesetzt. Besonders bei der Modernisierung von Bädern und Strängen zeigt sich das volle Potenzial dieser Methode.
Für die Wohnungswirtschaft ist die Methode ein echter Meilenstein: schneller, sauberer und wirtschaftlicher.
Was bedeutet serielle Sanierung im Innenraum?
Bei der seriellen Modernisierung entstehen zentrale Module des Badezimmers bereits im Werk. Auf der Baustelle werden diese anschließend nur noch passgenau eingebaut.
So entfallen zeitintensive Arbeitsschritte unter schwierigen Bedingungen auf der Baustelle. Die Vorfertigung im Werk ermöglicht höchste Präzision, weniger Schnittstellen und eine deutlich kürzere Bauzeit.
Wie funktioniert die serielle Vorfertigung bei Blome?
Das Herzstück der Blome-Methode liegt in der industriellen Vorfertigung von Bad- und Strangmodulen.
Vom Werk bis ins Bad entsteht bei uns Präzision aus einer Hand. Das Ganze ohne eine Schnittstelle im Bad zu anderen Handwerkern.
Alle Module werden unter optimalen Bedingungen produziert und anschließend fertig vorbereitet zur Baustelle geliefert. Vor Ort setzt ein geschulter Monteur die vorgefertigten Elemente dann zu einem vollständigen Bad inklusive Strangleitungen zusammen.
Das Ganze innerhalb von nur 7-10 Tagen.
Durch diesen klar definierten Prozess werden Fehlerquellen minimiert und der Zeitplan ohne Sanierungsstau zuverlässig eingehalten. Gleichzeitig wird die Belastung für die Mieter auf ein Minimum reduziert.
Vorteile für die Wohnungswirtschaft
Schnelle Abläufe sorgen dafür, dass die Belastung für die Mieter minimal bleibt. Die Sanierung findet im bewohnten Zustand statt und dauert pro Strang in der Regel nur 7-10 Werktage. Dank sauberer Bauweise entstehen weder übermäßiger Lärm noch Staub. So bleiben Ausfallzeiten gering, und alle Schritte lassen sich zuverlässig planen.
Die Qualität unserer Arbeit ist hoch, weil alle Module standardisiert gefertigt werden. Hinzu kommen nachhaltige Materialien und effiziente Energieflüsse, die den Betrieb langfristig verbessern. Während des gesamten Projekts gibt es einen festen Ansprechpartner, der Planung, Bau und Übergabe koordiniert.
Diese Vorteile machen das serielle Vorgehen im Innenraum zu einem echten Meilenstein. Besonders Unternehmen mit einem großen Bedarf an Modernisierung von alten Badezimmern und alten Wasserleitungen können von diesen profitieren.
Praxisbeispiel: Modernisierung im Berchtesgadener Land
Ein Projekt mit 12 Wohneinheiten zeigt, wie schnell und effizient unsere Methode funktioniert.
Innerhalb von nur 3 Wochen haben wir 12 Bäder, 4 Versorgungsstränge und 3 Küchenstränge modernisiert. Das Ganze im laufenden Betrieb.
In den ersten beiden Wochen erfolgte die komplette Modernisierung der Bäder und Stränge. In der dritten Woche wurden anschließend die Küchenstränge erneuert.
Das Ergebnis: zufriedene Mieter, minimale Störungen und ein klarer Mehrwert für die Wohnungswirtschaft.
Innen trifft Außen – die perfekte Kombination
Aus unserer Erfahrung entstehen die besten Ergebnisse, wenn die Innen- und Außensanierung Hand in Hand gehen. In welcher Reihenfolge sich die beiden Maßnahmen jedoch positiv ergänzen, hängt dabei stark vom Objekt ab.
Eine getrennte Durchführung von Gebäudehüllen- und Strang- bzw. Badsanierung entlastet die Mieter und sorgt für einen reibungsloseren Ablauf auf der Baustelle. Voraussetzung ist, dass keine technischen Abhängigkeiten dagegensprechen.
Beide Maßnahmen zur Sanierung behindern sich im Ablauf deutlich weniger und laufen ruhiger ab. Dabei ist zu betonen, dass sich bereits während der Planung beide Vorgänge eng abstimmen sollten.
So entsteht eine ganzheitliche, durchdachte Strategie, die von der Wohnung bis zur Fassade reicht.
Fazit: Zukunftsfähig sanieren mit serieller Effizienz
Die serielle Modernisierung ist weit mehr als ein Bauverfahren, sie ist die Antwort auf die Fragen der Wohnungswirtschaft. Sie funktioniert für jeden Gebäudetyp, vom kleinen Mehrfamilienhaus bis hin zum Hochhaus. Damit eröffnet sie eine Skalierbarkeit, die klassische Methoden selten leisten können.
Ein weiterer Vorteil: Das Konzept reduziert den Druck des Fachkräftemangels. Klare Schnittstellen und standardisierte Abläufe ermöglichen es, Projekte auch mit weniger Personal zuverlässig und planbar umzusetzen.
In Kombination mit einer Modernisierung im Außenbereich entsteht eine ganzheitliche Strategie. Sie hebt Gebäude technisch, energetisch und optisch auf ein neues Niveau. So wird die serielle Sanierung zu einer zukunftssicheren Perspektive für den gesamten Bestand.



