„Badsanierung mit Mieterbetreuung begeistert Baugenossenschaft“

BG Sachsenwald lässt in einem Pilotprojekt drei Bäder und Stränge von Blome sanieren

Projekt: Ein Pilotprojekt der Baugenossenschaft Sachsenwald eG in Reinbek mit drei Bädern und Strängen

Zeitraum: September 2016

Auftraggeber: Baugenossenschaft Sachsenwald eG

Die 1948 gegründete Baugenossenschaft Sachsenwald eG hat 1.156 Mitglieder, 10 Mitarbeiter und verfügt über 746 Wohneinheiten (Stand Ende 2016). Die Instandhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr 2015 996.700 €. Die Bilanzsumme betrug 22.384.172,07 €. Die Leerstandsquote lag 2015 bei unter 1 Prozent.
www.bg-sachsenwald.de

Ausgangssituation:

Die Bäder in dem Haus von 1957 am Jahnckeweg 42 waren nicht mehr zeitgemäß. Da es sich um ein Haus mit nur drei Etagen handelte, war es gut für ein Pilotprojekt geeignet. Im Rahmen der Badsanierung sollten zudem Wasserzähler eingebaut werden. Bis dato wurde nach Quadratmetern abgerechnet. Nun kann der tatsächliche Verbrauch pro Wohnung abgerechnet werden, so wie es die Landesbauverordnung in Schleswig-Holstein bis Ende 2020 vorschreibt.

Wunsch des Auftraggebers:

Dem Vorstand war es wichtig, dass alle Arbeiten aus einer Hand kommen und es einen Rundum-Service gibt, zu dem auch die Betreuung der Mitglieder gehört. Die Sanierung sollte in bewohntem Zustand und daher natürlich in möglichst kurzer Zeit durchgeführt werden.

Lösung:

„Die Bäder waren sehr klein und zudem nahm ein alter Schornstein viel Platz weg. Er sollte entfernt und zudem die Badewannen gegen ebenerdige Duschen getauscht werden. Hierbei haben wir das Konzept der Restraumnutzung angewandt, bei dem jeder Zentimeter einbezogen wird. Da wir die Duschen selbst herstellen, sind wir an kein Maß gebunden und konnten die gesamte verbleibende Fläche verwenden“, so Projektleiter Ulrich Thißen.

Alle drei Bäder wurden zeitgleich von je einem Monteur mit dem patentierten BadWand-System von Blome saniert. Eine Bewohnerin fuhr während der Sanierung in den Urlaub, zwei Parteien blieben vor Ort. Eine unerwartete Herausforderung stellte allerdings der Schornstein da. Seinen genauen Verlauf konnte man erst im Laufe der Sanierung erkennen. Der Abrissaufwand war deutlich höher als geplant, und pro Bad fiel eine Tonne zusätzlicher Bauschutt an. Trotzdem gelang es dem Team, die vereinbarte Zeit von zehn Tagen pro Bad einzuhalten. Durch die Entfernung des Schornsteins konnten im Erdgeschoss und im 1.Stock sogar Waschmaschinenplätze eingerichtet werden.

Auch bei den Rohrleitungen gab es eine Überraschung. Sie wurden beim Bau in den 50er Jahren offenbar willkürlich verlegt, was erst im Rahmen des Rückbaus der Wandoberflächen und des Fußbodenbelages sichtbar wurde. Das Problem wurde schließlich gelöst, indem die alten Rohre stillgelegt oder entfernt wurden. Gleichzeitig verlegten die Monteure vom Heizkessel im Keller aus neue Stränge, an die sie alle drei Bäder anschlossen. Nun sind alle Stränge auf dem neusten Stand und man muss sich die nächsten 30 Jahre nicht mehr um sie kümmern. Zudem bauten die Monteure Strangabsperrventile ein, sodass die Stränge nun bei Umbauten oder Reparaturen einzeln abgestellt werden können.

Fazit:

„Blome hat die Versprechen in allen Bereichen eingehalten, es gab nicht eine einzige Verzögerung. Als wir einmal auf der Baustelle waren, waren die Mitglieder absolut ‚tiefenentspannt‘. Das ist sehr ungewöhnlich, wenn größere Umbauten in bewohnten Wohnungen stattfinden. Das Gute war, dass die Blome-Mitarbeiter sehr professionell mit den Bewohnern umgegangen sind und alle Fragen direkt mit ihnen geklärt haben. Es gab keine Nachfragen und keinen Ärger, alle Mitglieder waren glücklich und zufrieden. Wir hatten in der Verwaltung viel weniger Aufwand als sonst. Dieser Mehrwert ist für uns fast nicht zu beziffern“, so Dirk Reiche und Stefan Ellendt vom Vorstand der BG Sachsenwald.

Text: Ellen Krause, Padertext

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